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Freitag, 12. September 2008

G-Star Runway


Zur Präsentation der Sommerkollektion lud G-Star in die Armory Hall auf der Park Avenue. Bei den Shows des holländischen Streetwear-Labels steht nie die Mode, sondern eher das Drumherum im Mittelpunkt: Heather Graham und Alan Cummings stellten vor der Schau die End Poverty 2015-Kampagne der UN vor.

Chloë Sevignys Bruder Paul, dem der Hipster-Hotsport Beatrice Inn gehört, legte auf. Bloß der vermeintliche deutsche Stargast Daniel Brühl war nirgends zu sehen.

G-Star People


Bei der Show von G-Star lief mir dieses charmante Pärchen immer wieder über den Weg. Nicht nur die beiden namens Nicole und Andy, auch sämtliche ihrer Freunde kamen von Kopf bis Fuß in Schwarz gekleidet.

Mittwoch, 10. September 2008

here, there & everywhere


Die wohl meist fotografierte Frau der Modewoche: Cory Kennedy. Denn nicht nur Ex-Freund Cobrasnake lässt es im Sekundentakt vor ihrem Gesicht blitzen, Cory gewährt außerdem jedem ein Foto, der nett fragt. Auch bei Betsey Johnson saß sie in der ersten Reihe und wirkte wie immer leicht verschlafen. Corys Outfit sah aus, als wäre sie gerade dem Bett entstiegen - das pinke Beinkleid ist doch tatsächlich eine alte Herrenunterhose.

Foto: Rekorder

Candy Shop


Betsey Johnson ist keine Frau für Experimente. Schrill, ja, das ist die stets gut gelaunte Fashion-Lady, jedoch mit Kalkül. So müssen sich die Gäste in der Frontrow wie bei einem Kindergeburtstag gefühlt haben, denn es gab Cupcakes, kleine bunte Geschenke und jede Menge Luftballons. Johnsons Kollektion fiel farbenfroh und stiltechnisch wie gewohnt aus: Polka Dot meets Leopardenprint meets Tüll meets Pink. Warum sollte man in Sachen Design auch Pokern, wenn man sich in jahrelanger Arbeit ein zukersüßes Imperium aufgebaut hat? Ein niedlicher Gag am Schluß: Jene Models, die die obligatorischen Brautkleider präsentierten, waren die Hände mit Handschellen auf den Rücken gebunden.

Foto: Rekorder

these fashion people


Es ist immer wieder nett zu sehen, was manche Leute für einen Aufwand betreiben, wenn sie zur NY Fashion Week gehen - das Schaulaufen abseits des Laufstegs. Dabei lohnen sich geschätzte drei Stunden vor dem Spiegel nicht wirklich für die durchschnittlichen zehn Minuten Show. Die meisten New Yorkerinnen und internationalen Besucher setzen auf den bewährten, aber etwas langweiligen "Sex and The City"-Look, sprich, hohe Hacken, knielanges Designer-Kleidchen und offene lange Haare. Da freut man sich geradezu über den ein oder anderen Paradiesvogel, wie jene perfekt auf 40ies getrimmte Dame im Bild. Apropos Extravaganzen, in der langen Schlange vor der Show von Betsey Johnson stand hinter mir ein älterer, an Rudolph Moshammer erinnerneder Mann mit einem gigantischen diamantenen Hummer (!) auf der Schulter. I swear!

Foto: Rekorder

Montag, 8. September 2008

Flatrate-Flirten wie der Facehunter


Der, ähem, aus amouröser Sicht umtriebigste Mann der New Yorker Modewoche ist wohl Facehunter Yvan Rodic. Dessen Flirtverhalten ließ sich auf der Flagship-Store-Eröffnung der Hipster-Boutique Aloha Rag bestens beobachten: Beute anvisieren, mit - uups - mindestens drei Vodka zu viel leicht benebelt darauf zusteuern, einen flachen Spruch droppen, fassungslose Frauenblicke kassieren... und auf zur Nächsten. Die Modewelt ist eben ein modernes Babylon!

Foto: Rekorder

Sandy bei Y-3


In New York zeigen die Designer seit ein paar Tagen im Rahmen der Fashion Week ihre Kreationen für Frühjahr/Sommer 2009. Das lassen sich auch Boris Becker und seine Verlobte Sandy Meyer-Wölden nicht entgehen. Zahlreiche Male sah man sie Hand in Hand über diverse Einkaufsmeilen flanieren, zur Kollektions-Präsentation von Y-3 kam Sandy jedoch ohne ihren Liebsten. Auf bedenklich hohen Hacken stackste sie vor Show-Beginn auf und ab, stets eine kleine Fotografen-Herde und ein Kamerateam von ProSieben hinter sich her ziehend.

Foto: Rekorder