Dienstag, 27. November 2007

Art Radar


Da Afterwork-Clubbing leider gar nicht geht, versuchen wir es doch mal mit Afterwork-Bildung, dem gehaltvollen Kontrastprogramm zu Kartoffelchips & Couch. Fraglich, ob das ausgelaugte Hirn nach zig Stunden Schreibtisch noch etwas aufnimmt, aber bei den Fotografien des Kanadiers Jeff Wall, die noch bis zum 20. Januar in der Deutschen Guggenheim in Berlin gezeigt werden, muss man zum Glück nicht viel nachdenken. Dessen eingefrorene Momentaufnahmen erklären sich nämlich mittles beklemmender Atmosphäre von selbst.

Don't miss


Holy.Shit.Shopping Vol. 4: Hundert Designer, Künstler, Kreative bieten ihr Artwork feil. Die Dates:

8.+9.12. Hamburg - Ex-Karstadt
15.+16.12. Berlin - Café Moskau
22.+23.12. Stuttgart - Wagenhallen

hot stuff, hot shit

New White Stripes bullfight-video for song "Conquest":

Montag, 26. November 2007

I Really Love My...


Zugegeben, die Zeiten in denen man als wandelnde Litfasssäule für eine Band rumrannte sind eigentlich vorbei, aber bei The Horrors mache ich eine Ausnahme. Das Shirt gibt's im Onlineshop.

Nikolaus, ick hör dir trapsen

Am Sonntag ist der erste Advent. Für alle, die noch nicht in Spekulatzen-Stimmung, sind gibt's was Feines von Bo Pepper:

Love Will Tear Us Apart


"Control" dokumentiert die letzten sieben Jahre von Joy Division-Genius Ian Curtis. In seinem Regiedebüt blickt Fotograf Anton Corbijn tief in die zerissene Seele eines Musikers, dessen Dämonen förmlich durch Hauptdarsteller Sam Rileys Unterteller große Augen zu schreien scheinen. Curtis schrieb Texte von ebenso poetisch wie verstörender Schönheit, doch auf der Bühne und im Leben fühlte er sich fehl am Platz.

Das tragische Ende machte Ian Curtis zur Legende: Am 18. Mai 1980 erhängte er sich in der Küche seines Hauses. Er war 23 Jahre alt.

Brilliant: Samantha Morton als Ians Ehefrau Deborah Curtis, deren biografische Erzählung "Touching from a Distance" als Drehuchvorlage diente.

Am 10. Januar 2008 kommt "Control" deutschlandweit in die Kinos.